Datenschutzerklärung
Stand: 21. August 2026
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Rahmen dieser App ist der Betreiber von DynaBond mit Sitz in der Schweiz.
Kontakt für allgemeine Anliegen rund um DynaBond: kontakt@dynabond.app. Für Anliegen mit Datenschutzbezug: datenschutz@dynabond.app.
2. Allgemeines zu dieser Erklärung
Diese Erklärung beschreibt, welche Daten DynaBond verarbeitet, zu welchem Zweck, auf welcher Rechtsgrundlage und an wen sie gegebenenfalls weitergegeben werden. Sie gilt für die native Android-App sowie für die Webseite unter dynabond.app.
3. Registrierung und Zugang
Eine Registrierung ist ausschließlich mit einem persönlich vergebenen Zugangscode möglich. Eine offene, öffentliche Registrierung findet nicht statt. Bei der Registrierung werden Vorname, Rolle, E-Mail-Adresse und ein gehashtes Passwort erfasst.
4. Einwilligung vor der Nutzung
Vor der ersten Nutzung wird getrennt die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen, zu dieser Datenschutzerklärung, zur Mindestaltersbestätigung sowie — eigens und sichtbar getrennt von den vorgenannten Punkten — zur Verarbeitung besonders schützenswerter Daten eingeholt. Näheres dazu, einschließlich der Möglichkeit eines Widerrufs, steht in Abschnitt 12 dieser Erklärung.
5. Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten
Im Kern der App werden Daten über das Sexualleben und die sexuelle Orientierung der Nutzenden im Sinne von Artikel 9 DSGVO verarbeitet. Dazu gehören: Aufgaben und Strafaufgaben mit Titel, Beschreibung und Strafgrund; Beweis-Fotos und -Videos; Reflexionstagebuch-Einträge mit Titel und Freitext, die für beide Seiten der Dynamik einsehbar sind; Stimmungs-Rituale (eine Skala von eins bis fünf mit Freitext); Protokoll-Rituale; Belohnungen; frei formulierte Ideen; Events einschließlich des angegebenen Orts; Wetten; sowie Challenges. Rechtsgrundlage ist ausschließlich die ausdrückliche Einwilligung nach Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO.
Zusätzlich verarbeitet der Bereich „Meine Grenzen“, soweit er für ein Paar freigeschaltet ist, die von der Sub gepflegte Grenzen- und No-Go-Liste mit Härtegrad (hart oder weich) und optionalen eigenen Notizen sowie ihre Antworten in einem dazugehörigen, freiwillig auszufüllenden Fragenkatalog. Diese Angaben kann ausschließlich die Sub selbst einsehen, auch der Dom nicht.
Das frühere KI-gestützte Dom-Beratungs-Modul, über das der Dom aus diesen Angaben der Sub sowie einem eigenen Beratungs-Fragebogen KI-gestützte Vorschläge erhalten konnte, ist seit dem 17. August 2026 stillgelegt (siehe Abschnitt 6). Es entstehen dadurch keine neuen Einträge mehr, weder im Beratungs-Fragebogen des Dom zu seinen eigenen Vorlieben und seinem Verhalten noch im daraus von einer künstlichen Intelligenz erzeugten Vorschlags-Pool für Aufgaben, Rituale, Challenges, Strafen und Hinweise zum eigenen Verhalten des Dom. Aus der Zeit, in der das Modul aktiv war, liegen beide Datenkategorien als Bestandsdaten weiterhin in der Datenbank; über ihre Löschung ist noch nicht entschieden.
Über die Funktion „Verhalten melden“ kannst du dem Betreiber melden, wenn sich jemand in der App dir gegenüber übergriffig verhält. Gespeichert werden dein Meldetext und der Zeitpunkt, dazu deine Kennung, dein Vorname und deine E-Mail-Adresse sowie — soweit vorhanden — Kennung, Vorname und E-Mail-Adresse der gemeldeten Person sowie Kennung und Name der betroffenen Dynamik. Namen und E-Mail-Adressen werden als Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Meldung festgehalten. Die Meldung ist nicht anonym.
6. Empfänger der Daten
Folgende externe Dienstleister sind an der Verarbeitung beteiligt: Supabase (Datenbank, Authentifizierung, Dateispeicher); Vercel (Auslieferung von Webseite, App-Installationsdatei und Hilfe-Seite, inklusive Zugriffsprotokollen); Cloudflare (vorgelagerte DNS-Auflösung, unter anderem für eingegebene Event-URLs); Google beziehungsweise Firebase Cloud Messaging (Versand von Push-Benachrichtigungen; diese enthalten ausschließlich eine neutrale Ereignis-Angabe wie „Neue Aufgabe“ oder „Ritual fällig“, ohne Titel, Beschreibung, Strafgrund oder Stimmungstext — an Google werden damit keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten übertragen); Google Firebase Crashlytics (Absturzberichte mit Stapelspur, Gerätemodell sowie Betriebssystem- und App-Version, ohne Verknüpfung mit einer internen Nutzer-Kennung); sowie Anthropic bei der Funktion zum automatischen Vorausfüllen eines Events.
Bei aktiver Nutzung dieser Funktion nimmt das Eingabefeld wahlweise die Adresse einer Veranstaltungsseite oder einen selbst eingefügten Freitext entgegen. In beiden Fällen wird der jeweilige Inhalt — der abgerufene Seiteninhalt oder der von dir eingefügte Text — an Anthropic übertragen, um daraus Titel, Beschreibung, Datum, Uhrzeit und Ort zu gewinnen. Bei eigenem Freitext kannst du versehentlich mehr an persönlichem Inhalt einfügen, als für die Erkennung nötig wäre.
Das frühere KI-gestützte Dom-Beratungs-Modul übertrug bei jeder vom Dom angeforderten Vorschlags-Generierung zusätzlich die von der Sub eingetragenen Grenzen und No-Gos samt zugehöriger freier Notizen sowie die Antworten des Dom aus seinem eigenen Beratungs-Fragebogen an Anthropic. Diese Übertragung fand seinerzeit auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung der Sub statt. Seit dem 17. August 2026 ist das Modul stillgelegt: Die zugehörige serverseitige Funktion nimmt keine Anfragen mehr entgegen, und es findet dadurch keine Übertragung dieser Angaben an Anthropic mehr statt.
Bei einer Meldung über die Funktion „Verhalten melden“ ist Empfänger ausschließlich der Betreiber. Die Meldung wird der gemeldeten Person weder weitergegeben noch angezeigt.
7. Übermittlung in Drittländer
Die Datenbank und der Dateispeicher liegen bei Supabase in der Region eu-central-1, physisch in Frankfurt am Main und damit innerhalb der EU. Das gilt für die dort gespeicherten Inhaltsdaten. Supabase ist als Unternehmen gleichwohl in den USA ansässig. Unabhängig vom physischen Serverstandort bestehen über mehrere eingebundene Drittdienste weitere Datenflüsse in Drittländer: An Google (Firebase Cloud Messaging und Crashlytics) sowie an Anthropic (im Rahmen der Funktion zum automatischen Vorausfüllen eines Events, siehe Abschnitt 6) werden Daten in die USA übertragen, ebenso protokolliert Vercel Zugriffe auf Webseite, App-Installationsdatei und Hilfe-Seite.
Für diese Übermittlungen in die USA (Google/Firebase, Anthropic, Vercel) steht die Prüfung der jeweils konkreten datenschutzrechtlichen Übermittlungsgrundlage noch aus. Wir können deshalb aktuell nicht zusichern, auf welcher Grundlage — etwa ein Angemessenheitsbeschluss (eine EU-Entscheidung, die einem bestimmten Land ein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau bescheinigt) oder vertragliche Garantien — die einzelne Übermittlung im Detail beruht.
8. Speicherdauer
Daten bleiben grundsätzlich gespeichert, solange das Konto besteht. Wird ein Konto gelöscht, werden die persönlichen Daten des löschenden Kontos entfernt beziehungsweise anonymisiert; gemeinsam entstandene Inhalte der Dynamik — etwa vom Dom verfasste Aufgaben-, Strafen- und Ritualtexte — bleiben als Archiv beim verbleibenden Partner erhalten, die Zuordnung zum löschenden Konto wird dabei entfernt. Endet lediglich eine Dynamik, ohne dass ein Konto gelöscht wird, bleiben gemeinsam erzeugte, verschlüsselte Beweisdateien für eine Karenzfrist von 30 Tagen gespeichert. Nach Ablauf der 30 Tage werden die Dateien automatisch und unwiderruflich gelöscht. Ausgenommen von dieser Löschung sind Meldungen über die Funktion „Verhalten melden“ — sie bleiben bestehen, siehe unten in diesem Abschnitt. Anders als die Beweisdateien werden die Einträge des Reflexionstagebuchs nicht erst nach einer Frist, sondern sofort mit dem Ende der Dynamik gelöscht — und zwar die Einträge beider beteiligten Personen, unabhängig davon, wer sie verfasst hat oder wer die Dynamik beendet.
Die Grenzen- und No-Go-Liste der Sub sowie der Beratungs-Fragebogen des Dom aus dem Dom-Beratungs-Modul sind an das jeweils eigene Konto gebunden, nicht an eine einzelne Dynamik: Sie bleiben unverändert bestehen, auch wenn eine Dynamik endet, und werden erst gelöscht, wenn die betreffende Person ihr eigenes Konto löscht. Der daraus von einer künstlichen Intelligenz erzeugte Vorschlags-Pool ist dagegen an die Dynamik gebunden: Endet die Dynamik durch Trennung, bleibt er zunächst in der Datenbank gespeichert, wird aber für beide vormaligen Partner nicht mehr angezeigt. Gelöscht wird er erst, wenn eine der beiden beteiligten Personen ihr Konto löscht — dann werden sämtliche Vorschläge dieser Dynamik entfernt.
Daneben bestehen mehrere rein technische Aufbewahrungsfristen, unabhängig vom Kontostatus: Diagnose-Protokolle zur Fehlersuche bei technischen Störungen werden automatisch nach 30 Tagen gelöscht; ebenso Idempotenz-Schlüssel, ein rein technisches Mittel, das verhindert, dass ein wiederholter Anfrage-Versuch (etwa bei einer instabilen Verbindung) dieselbe Aktion versehentlich doppelt ausführt — auch sie werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Die Registrierung eines Geräts für Push-Benachrichtigungen wird automatisch entfernt, wenn über 60 Tage keine Zustellung mehr gelingt; das ist folgenlos, weil sich ein Gerät bei der nächsten Anmeldung ohnehin neu registriert. Ruft ein Konto eine eigene Beweisdatei ab, wird dieser Zugriff in einem eigenen Protokoll festgehalten, das ausschließlich dem Nachweis dient, wer wann auf eine Beweisdatei zugegriffen hat; dieses Protokoll wird 365 Tage lang aufbewahrt und danach automatisch gelöscht.
Wird die Einwilligung zur Verarbeitung besonders schützenswerter Daten widerrufen, gilt dafür eine eigene Frist von 30 Tagen bis zur automatischen Kontolöschung; Einzelheiten dazu, einschließlich der vorherigen Erinnerung und der Möglichkeit einer Rücknahme, stehen in Abschnitt 12.
Zusätzlich führt der Betreiber ein Protokoll über sicherheitsrelevante Verwaltungseingriffe in Nutzerkonten — ein von der Verwaltung ausgelöstes Zurücksetzen des Passworts, eine von der Verwaltung veranlasste Kontolöschung oder den Widerruf eines noch nicht eingelösten Registrierungscodes. Darin festgehalten werden unter anderem Zeitpunkt und Art des Eingriffs sowie die zum Zeitpunkt der Aktion hinterlegte E-Mail-Adresse des betroffenen Kontos; Zweck ist der Nachweis, wer wann in ein Konto eingegriffen hat, etwa falls das im Nachhinein strittig wird. Dieses Protokoll wird 2 Jahre lang aufbewahrt und danach automatisch gelöscht, unabhängig davon, ob das betroffene Konto zwischenzeitlich selbst gelöscht wurde.
Ebenso werden Meldungen über die Funktion „Verhalten melden“ zwei Jahre aufbewahrt und danach automatisch gelöscht. Sie bleiben bewusst auch dann erhalten, wenn eines der beteiligten Konten in der Zwischenzeit gelöscht wird — andernfalls ließe sich eine Meldung dadurch beseitigen, dass das gemeldete Konto gelöscht und neu angelegt wird.
9. Sicherheit der Verarbeitung
Die Übertragung erfolgt durchgängig verschlüsselt über HTTPS/TLS. Foto- und Video-Beweise werden zusätzlich mit AES-256-GCM verschlüsselt; der dafür verwendete Schlüssel wird für jede Dynamik einzeln aus einem serverseitigen Hauptschlüssel abgeleitet.
Das bedeutet ausdrücklich: Es handelt sich nicht um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Betreiber verwahrt den Hauptschlüssel und ist technisch in der Lage, jede gespeicherte Beweisdatei zu entschlüsseln.
Auf dem Gerät selbst ist die lokale App-Datenbank nicht verschlüsselt. Der Sitzungs-Token wird in einem verschlüsselten, systemseitig geschützten Speicherbereich des Geräts abgelegt; ein für die biometrische Anmeldung genutzter Token liegt als mit einem im Android-Sicherheitsspeicher gehaltenen Schlüssel verschlüsseltes Chiffrat vor.
Die App-Sperre nach Untätigkeit ist eine rein lokale Funktion ohne serverseitige Komponente; sie verlangt kein eigenes DynaBond-Passwort, sondern nutzt die Geräte-Anmeldung, und bleibt wirkungslos, wenn auf dem Gerät keine Displaysperre eingerichtet ist.
Profilbilder liegen seit dem Umbau vom 24. Juli 2026 in einem privaten Speicherbereich. Der Zugriff läuft ausschließlich über kurzlebige, serverseitig signierte Links mit begrenzter Gültigkeitsdauer — eine einmal ausgestellte Adresse funktioniert deshalb nicht mehr dauerhaft weiter. Trotzdem gilt: der Betreiber hat weiterhin technischen Zugriff auf Profilbilder, deshalb sollte dort nichts Intimes hochgeladen werden.
10. Was diese App nicht kann
An dieser Stelle wollen wir ausdrücklich benennen, was DynaBond nicht leistet, statt es zu verschweigen. Die Inhalte sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt — der Betreiber kann sie technisch einsehen. Es gibt keinen eigenen, individuellen Schlüssel je Paar, den ausschließlich das Paar selbst kontrolliert; die Ableitung des Beweis-Schlüssels erfolgt serverseitig aus einem gemeinsamen Hauptschlüssel. Die App ist nicht quelloffen. Sie wurde bislang keinem unabhängigen Sicherheits-Audit unterzogen. Die lokale Datenbank auf dem Gerät ist nicht verschlüsselt. Der Umstand, dass die Datenbank in Frankfurt liegt, bedeutet nicht, dass sämtliche Verarbeitung innerhalb der EU stattfindet — mehrere eingebundene Dienste verarbeiten Daten in den USA, siehe Abschnitt 7. Wir können nicht zusichern, dass die Verarbeitung bereits sämtlichen Anforderungen der DSGVO vollständig entspricht.
11. Wer sieht was
Innerhalb einer Dynamik sehen sich Dom und Sub gegenseitig Vorname, Rolle und Avatar sowie sämtliche geteilten Inhalte der gemeinsamen Dynamik; die E-Mail-Adresse und die interne Authentifizierungs-Kennung werden dabei bewusst nicht angezeigt. Mit dem Ende der Dynamik endet der gegenseitige Lesezugriff auf die Inhalte des jeweils anderen; die eigenen Einträge bleiben für die eigene Person weiterhin einsehbar, damit etwa der Sub seine bisherige Historie nicht verliert. Der Betreiber verfügt aus technischen Gründen — insbesondere wegen des in Abschnitt 9 beschriebenen serverseitigen Hauptschlüssels sowie eines administrativen Zugriffsschlüssels — über die technische Möglichkeit, grundsätzlich jeden gespeicherten Datensatz einzusehen und jede Beweisdatei zu entschlüsseln. Eine Reihe interner Verwaltungsfunktionen zeigt dem Betreiber die Liste der Nutzenden, die Dynamiken mit ihren Namen und den vergebenen Einladungscodes, eingereichte Feedback-Texte und -Screenshots sowie eingereichte Meldungen über „Verhalten melden“; Aufgabeninhalte, Beweise und Stimmungsdaten sind darüber ausdrücklich nicht einsehbar. Von dieser rein technischen Möglichkeit wird nur im Rahmen des Betriebs, der Fehlerbehebung oder auf ausdrückliche Anforderung im Rahmen von Betroffenenrechten Gebrauch gemacht.
12. Einwilligung, Widerruf und ihre Folgen
Die Einwilligung zu den Nutzungsbedingungen, zu dieser Erklärung, zur Mindestaltersbestätigung sowie gesondert zur Verarbeitung besonders schützenswerter Daten kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Weil diese Einwilligungen die einzige Rechtsgrundlage für den ganz überwiegenden Teil der App-Funktionen sind, führt ein Widerruf zur Löschung des Kontos; ein eingeschränkter Weiterbetrieb ohne diese Einwilligungen ist nicht vorgesehen.
Den Widerruf der Einwilligung zur Verarbeitung besonders schützenswerter Daten kannst du direkt hier auslösen. Der Ablauf ist zweistufig: Zuerst wird der Widerruf serverseitig festgehalten — die App bleibt bis dahin unverändert nutzbar, nichts wird gesperrt oder gelöscht. Weil ein eingeschränkter Weiterbetrieb ohne diese Einwilligung aber nicht vorgesehen ist, führt der zweite, ebenfalls hier angebotene Schritt zur Kontolöschung — erst damit wird der Widerruf tatsächlich wirksam.
Hinweis zu dieser Webseite: Der Widerruf und die Kontolöschung sind Funktionen innerhalb der App (Einstellungen → Datenschutz). Auf dieser Webseite steht dafür keine eigene Schaltfläche zur Verfügung.
Schließt du diesen zweiten Schritt nicht selbst ab, greift eine automatische Frist: 30 Tage nach dem Widerruf wird das Konto automatisch über denselben Löschweg entfernt, sieben Tage vorher erhältst du dazu eine Erinnerung als Push-Benachrichtigung. Das konkrete Löschdatum wird dir dabei angezeigt, statt nur der Anzahl Tage. Innerhalb dieser 30 Tage kannst du den Widerruf jederzeit mit einem eigenen Button zurücknehmen — sowohl auf dieser Seite als auch über den Hinweis, der app-weit erscheint, solange der Widerruf offen ist. Solange weder die Kontolöschung abgeschlossen noch der Widerruf zurückgenommen wurde, bleibt er offen; die App weist dich beim nächsten Start darauf hin, falls das der Fall ist.
13. Rechte der betroffenen Personen
Nutzende haben nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Für Auskunft und Datenübertragbarkeit steht in den Einstellungen unter „Meine Daten“ ein automatisierter Selbstbedienungs-Export zur Verfügung, der die gespeicherten Daten als Datei bereitstellt. Beweis-Dateien selbst (Bild-/Video-Inhalte) sind darin nicht enthalten und können bei Bedarf gesondert über die Kontaktadresse angefragt werden. Für Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Widerspruch wird die Kontaktadresse weiterhin genutzt.
14. Beschwerderecht
Nutzende haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Welche Behörde im Einzelfall zuständig ist, hängt vom noch zu klärenden anwendbaren Recht ab.
15. Änderungen dieser Erklärung
Diese Erklärung kann bei Weiterentwicklung der App angepasst werden. Über inhaltliche Änderungen wird nicht gesondert benachrichtigt — der aktuelle Stand ist an der Datumsangabe oben erkennbar, wesentliche Änderungen werden außerdem in der öffentlichen Versionshistorie festgehalten. Ein Ausstieg über Abmelden oder Kontolöschung ist jederzeit möglich.
16. Warteliste für die Testgruppe (ohne Anmeldung)
Auf der Startseite kannst du dich unverbindlich für die Warteliste der Testgruppe eintragen — ganz ohne Registrierung und ohne bestehendes Konto. Dabei werden drei von dir eingegebene Angaben gespeichert: die Plattform, auf der du erreichbar bist (zum Beispiel Joyclub), dein dortiger Benutzername sowie eine kurze Nachricht von bis zu 500 Zeichen, warum du an der Testgruppe teilnehmen möchtest. Hinzu kommen rein technische Begleitdaten: der Eingangszeitpunkt deiner Anfrage, ein interner Bearbeitungsstatus sowie eine ausschließlich intern genutzte Notiz des Betreibers.
Ausdrücklich nicht erhoben werden dabei deine E-Mail-Adresse, deine Telefonnummer oder dein Klarname. Das ist eine bewusste Entscheidung: Wer sich einträgt, wird ausschließlich über die Nachrichtenfunktion der angegebenen Plattform kontaktiert — dafür braucht es keine weiteren Kontaktdaten.
Das Formular verlangt außerdem ein Häkchen, mit dem du bestätigst, mindestens 18 Jahre alt zu sein. Diese Bestätigung wird ausschließlich in deinem Browser geprüft — ohne sie lässt sich das Formular nicht absenden — und ausdrücklich nicht an uns übermittelt oder gespeichert. Das ist bewusst so: Ein gespeicherter Altersnachweis würde mehr Daten erzeugen, als für diesen Zweck nötig wäre. An dieser Stelle liegt bei uns also kein Altersnachweis vor.
Auch ein Benutzername auf einer Plattform ist zusammen mit den übrigen Angaben mittelbar auf dich als Person beziehbar und wird deshalb wie jede andere personenbezogene Angabe behandelt. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, da du mit dem Absenden des Formulars von dir aus eine vorvertragliche Maßnahme in Richtung einer möglichen künftigen Nutzung anstößt. Empfänger dieser Daten ist ausschließlich der Betreiber; verarbeitet werden sie technisch über denselben Dienstleister (Supabase), der bereits in Abschnitt 6 genannt ist. Eine Weitergabe an die angegebene Plattform selbst oder an sonstige Dritte findet nicht statt.
Zum Schutz vor automatisiertem Missbrauch wird beim Absenden zusätzlich kurzzeitig ausgewertet, wie viele Anfragen von derselben Internetadresse beziehungsweise insgesamt eingehen dürfen. Dabei wird nicht deine Internetadresse selbst gespeichert, sondern ein daraus mit einem serverseitigen Geheimnis errechneter Prüfwert (ein sogenannter HMAC), aus dem sich die ursprüngliche Adresse nicht zurückgewinnen lässt. Auch ein solcher Prüfwert ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten, nur eben nicht im Klartext — deshalb nennen wir ihn hier ausdrücklich. Er wird getrennt von den drei oben genannten Formularangaben in einem rein technischen Zähler verarbeitet, nicht gemeinsam mit Plattform, Benutzername oder Nachricht abgelegt. Rechtsgrundlage dafür ist unser berechtigtes Interesse an einem funktionsfähigen, missbrauchsfreien Anmeldeweg ohne Registrierung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Dieser Zähler wird spätestens 24 Stunden nach Beginn des jeweils laufenden Zeitfensters automatisch gelöscht (das Zeitfenster für die Warteliste selbst beträgt eine Stunde); dieselbe 24-Stunden-Frist gilt gleichermaßen für denselben Mechanismus an anderen Stellen der App, die keine Warteliste-Anfrage betreffen.
Unabhängig davon, ob und wie eine Anfrage bearbeitet wird, wird sie automatisch gelöscht: unbearbeitete Anfragen 60 Tage nach Eingang, bearbeitete Anfragen — also solche, zu denen bereits Kontakt aufgenommen wurde oder die eingeladen oder abgelehnt wurden — 180 Tage nach der letzten Bearbeitung.
Weil eine Eintragung in die Warteliste kein Konto voraussetzt, steht dafür keiner der sonst in der App verfügbaren Selbstbedienungswege offen — es gibt weder einen Datenexport noch eine eigene Löschfunktion. Wer Auskunft über die eigene Anfrage verlangen, sie berichtigen oder vorzeitig löschen lassen möchte, wendet sich dazu an die in Abschnitt 1 genannte Kontaktadresse und nennt zur Identifikation die verwendete Plattform und den dort verwendeten Benutzernamen.